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Roots of the Bin

Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken, 2025

Was bleibt, wenn das scheinbar Wertvolle bereits entnommen ist?

Hier geht es um das, was bleibt, und um das, was daraus entsteht.

Nichts wird verschwendet. Alles findet neue Formen.

„Tage der bildenden Kunst“
Atelier, Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken, 2024

Material und Prozess

Aus pflanzlichen Resten wie Schalen, Blättern und Fruchttrester entsteht der Ausgangspunkt der Arbeit. Materialien, die oft als Abfall gelten, werden hier zur Grundlage für Farbe und Bild.

Der Prozess der Pigmentausfällung wird filmisch festgehalten und bildet die visuelle Ebene der Installation. Farben lösen sich, setzen sich ab und verändern ihre Form. Das verwendete Lackpigmentverfahren entspricht dem, das auch in anderen Arbeiten der Serie zum Einsatz kommt.

Als Bildträger dient eine selbst hergestellte Fläche aus geschredderten Altakten, gebunden mit Methylcellulose. In dünnen Schichten entsteht ein Material, das sich formt, löst und neu zusammensetzt.

Aus denselben Pigmenten entstehen Aquarellfarben. Die verbleibenden Pflanzenteile werden weiterverarbeitet und als Sirup genutzt.

So entstehen unterschiedliche Ergebnisse aus einem gemeinsamen Ursprung – sichtbar in Material, Bild und Handlung.

Ausstellungskontext

Ausstellungsansicht roots of the bin
Saarländisches Künstlerhaus Saarbrücken, 2025
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